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Ein Energiesparhaus zeichnet sich durch folgende Konstruktionsmerkmale aus:
  • Kompakte Bauweise, das heißt Verringerung der Außenfläche, günstiges A/V-Verhältnis
  • Optimaler Wärmeschutz der Gebäudehülle
  • Gewissenhafte Ausführung des Wärmeschutzes im Detail (Luft- und Winddichtheit, Reduzierung der Wärmebrücken)
  • Verringerung der Lüftungswärmeverluste (kontrollierte Lüftung)
  • Nutzung erneuerbarer Energien (beispielsweise die passive Nutzung von Sonnenenergie)
  • Optimale Abstimmung und hoher Wirkungsgrad der Heizungsanlage (schnell regelbare Wärmeverteilung
Wurden Niedrigenergiehäuser noch vor wenigen Jahren als ökologisch besonders fortschrittliche Bauweise angesehen, so gilt ein Energiesparhaus inzwischen beim Neubau als Standard. Der Heizwärmebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr liegt bei Niedrigenergiehäusern unter 60 kWh/qm, bei einem Drei-Liter-Haus zwischen 16 und 39 kWh/qm. Hierbei entsprechen der Wärmemenge von zehn kWh ein Liter Heizöl, ein Kubikmeter Erdgas oder zwei Kilogramm Holzpellets. Der Niedrigenergiestandard unterschreitet das jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau deutlich. Derzeit gilt in Deutschland das Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die von der KfW geförderten KfW40- oder KfW60-Häuser haben sich als Standard für Energiesparhäuserdurchgesetzt.
 
 

Welcher Haustyp passt zu mir? - Energiesparhaus - Ratgeber Bauen (Druckansicht)