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Ein Keller kann vor Ort gemauert oder mit Beton gegossen werden. Viel schneller ist er aber als Fertigkeller errichtet, die Bauzeit beträgt in der Regel nur wenige Tage. Die einzelnen Elemente eines Fertigkellers werden in einer Fabrik vorgefertigt, die fertigen Teile dann später auf der Baustelle montiert. Fenster- und Türöffnungen, Leitungsschächte und Installationskanäle sind dabei schon ab Werk vorhanden.

Fertigkeller zum Festpreis

Ein weiterer Vorteil des Fertigkellers ist - ähnlich wie bei einem Fertighaus - der Festpreis. Im Schnitt muss man mit Kosten um die 300 Euro pro Quadratmeter rechnen, erläutert die Gütegemeinschaft Fertigkeller. Da bei einem nicht unterkellerten Raum jedoch in eine frostfeste Bodenplatte und zusätzlichen Abstellraum investiert werden muss, ist der tatsächliche Mehrpreis für ein unterkellertes Haus nicht allzu hoch - zumal ein Haus mit Keller einen deutlich höheren Wiederverkaufswert hat.

Fertigkeller sind wasserdicht

Fertigkeller werden oft als so genannte Weiße Wanne ausgeführt. Diese besteht aus wasserundurchlässigem Beton, Feuchtigkeits- und Schimmelschäden sollen so vermieden werden. Fertigkeller sind übrigens keine Keller von der Stange. Sie lassen sich wie ein konventionell gebauter Keller individuell planen. Ein Fertigkeller ist also prinzipiell bei jedem Hausbau möglich, egal ob es sich um ein Fertighaus oder um einen gemauerten Massivbau handelt.
 
 

Fertigkeller: Schnell gebaut - Ratgeber Bauen (Druckansicht)